Ganzheitliche Traumatherapie (EMDR)

Endlich frei von Traumata

Bei einem Trauma arbeitet unser Gehirn anders als im normalen Erleben.

Normalerweise kommunizieren unsere Gehirnareale miteinander. Im Schock ist das anders: Unser entwicklungsgeschichtlich älteres „emotionales Gehirn“ ist ganz oder teilweise isoliert von den kognitiven Arealen und so fragmentiert werden traumatische Erinnerungen gespeichert.

Erinnerungen fühlen sich an, als fände das Ereignis in der Gegenwart wieder statt – mit entsprechend belastenden Empfindungen wie beispielsweise flachem Atem, Ängsten oder Panik. Vielleicht kennen Sie das: Versuche, diese Reaktionen mit Vernunft zu steuern, gelingen einfach nicht.

Doch es gibt Lösungen – mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) werden traumatische Erinnerungen nach und nach zugelassen. Durch die sogenannte bilaterale Stimulation werden Ihre negativen Gedanken und belastenden Gefühle geringer. So wird eine Distanzierung von Ihrem traumatischen Ereignis möglich.

Durch diese Neuverarbeitung erleben Sie die Erinnerung nicht mehr, als würde sie jetzt gerade passieren, sondern können erkennen, dass es schlimm war, aber nun vorbei ist.
 

EMDR und seine Einsatzgebiete

Die Wahrnehmung Ihres ursprünglichen Seelenpotentials kann ein sehr entlastender Prozess für Sie sein. Für folgende Aspekte eignet sich EMDR besonders:

  • Traumabewältigung
  • Angstgefühle, Panikattacken
  • Verarbeitung von Trauer, Verlusterlebnissen oder Trennungsschmerz
  • Schlafstörungen ohne körperlichen Befund
  • Erhöhte Stressanfälligkeit
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Mangel an Selbstwertgefühl
  • Prüfungsvorbereitung

Generell beginnen wir bei der Arbeit mit EMDR mit Ihrer Stabilisierung und Stärkung. Wir finden Ressourcen und verankern diese mit der bilateralen Stimulation, damit Sie sich der Näherung an Ihr traumatisches Erlebnis gewachsen fühlen und einen Ort haben, an dem Sie sich sicher fühlen. Dabei haben Sie jederzeit die Kontrolle, wie weit gegangen wird und erfahren so die Situation als überwindbar.
 

Positive Gedanken und Gefühle stärken

Diese Therapiemethode wurde von Dr. Francine Shapiro entwickelt. Man geht davon aus, dass bei der bilateralen Stimulation neue neuronale Verknüpfungen im Gehirn entstehen, die die verschiedenen Gehirnbereiche miteinander verbinden.

So werden aus fragmentierten Erinnerungsfetzen wie Bildern, Sinneswahrnehmungen, Gefühlen und Gedanken eine ganzheitliche Erinnerung, die sich zeitlich einordnen lässt. Eine Distanzierung wird möglich, Gefühle und Gedanken verändern sich zum Positiven und führen für Sie zu einer enormen Entlastung.